Erster Bundesligalauf 2015 in Bretten

 

Im Vorfeld wurde unsere Mannschaft vom Verletzungspech erwischt: DSH Dinja war noch nicht wieder voll einsatzbereit nach der Kreuzband-OP, Elke Derbort wurde von massiven Knieproblemen geplagt, und dann trat noch, wenige Tage vor dem geplanten Einsatz, Wäller Gallus in eine Scherbe und musste genäht werden. So waren am 12. April teilweise geändert Teams am Start: Marion Weishäupl führte die beiden DSH, Sali und Holly, die anderen Large-Starter waren Kerstin Neuser mit Nele und Eva Scheuer mit Toska, und Ursula Griesbach komplettierte mit Archie im Small die Mannschaft.

Wer früh anreiste, wurde unterwegs von einem Wolkenbruch erwischt, der ungute Erinnerungen an die letztjährige Untergruppenbacher Wasserschlacht weckte. Aber nichts da, in Bretten wurde nicht submarin gestartet, schon vor Öffnung der Meldestelle war der Himmel tadellos dicht, und wer früh angereist war wurde mit einem guten Parkplatz belohnt. Im Lauf des Tages wurde es noch richtig warm und sonnig.

Richter Dennis Breunig hatte sich wieder spannende, anspruchsvolle Parcours ausgedacht. Besonders der liebevoll um den Stegaufgang geschlungene Tunnel im Punkte-A-Lauf sah nach einer Herausforderung aus – der Steg musste aus einer Kurve angelaufen werden, da musste man schon gut zielen um den Hund nicht in einem der beiden einladenden Tunneleingänge zu versenken. Dackel Archie, der als erster von unserer Mannschaft ran musste, bekam daher ein Briefing im Vorfeld und eine Extramahnung unterwegs, und hurra, Steg getroffen, Nuller. Weniger Glück hatten Eva mit Bordermix Toska und Marion mit Nachwuchshündin Sali, die beide stattdessen im linken Tunnelloch landeten. DSH Holly und Altdeutscher Hütehund Nele enttäuschten uns nicht und kamen mit jeweils einem Parcoursfehler ins Ziel.

Im Jumping schafften wir es alle dis-los u.a. durch die vorab skeptisch beäugte Tunnel-zu-Tunnel-Gerade mit trügerisch lockender Hürde in Blickrichtung des Hundes. Auch die eng stehende 2xreinholen-und-dann-der-4.-von-hinten-Welle, die vielen Startern zum Verhängnis wurde, reichte nicht um eins unserer Teams auszusieben. Nele und Sali 1 Parcoursfehler, Toska und Archie Null, und Holly, die ja mit „Fremd“-Führerin starten musste, Streichergebnis; dadurch holten wir einen Platz auf und waren am Ende mit 478 Punkten 8. von 13 Mannschaften.