Chronik der Ortsgruppe Bietigheim-Bissingen

1921 unter der Führung von Tobias Ott wurde der Schäferhundeverein gegründet. 
Inzwischen  kann die Ortsgruppe auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken.

In den 20er Jahren, bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, nahm sie in Württemberg eine Spitzenstellung in Zucht und Leistung ein. Nach dem Krieg war der Neuanfang schwierig, mangels Übungsgelände, traf man sich damals im Gemüsegarten des Übungsleiters Karl Vogt. Erst 1957 bekam der Verein im Ellental wieder einen eigenen Übungsplatz, den er bis 1987 behielt, anlässlich der Landesgartenschau stand erneut ein Umzug ins Haus. Das heutige Vereinsheim, in der Carl-Benz-Straße, wurde in ca. 6.000 freiwilligen Arbeitsstunden von etwa 25 Mitgliedern, allen voran Walter Heubach, Emil Weißschuh, Pius Deininger und Hans Schnauffer, neu erstellt. Seit 1995 ist es eine öffentliche Gaststätte.

Stand die Ortsgruppe einst, wie der ganze Schäferhundeverein, vor allem im Zeichen der klassischen Disziplinen wie Unterordnung, Fährtenarbeit und Schutzdienst, so hat sie sich doch nie Neuerungen verschlossen. 
Als im SV Ende der 90er Jahren eine breite Öffnung für andere Sparten wie Agility oder auch reine Begleithundearbeit, sowie für andere Hunderassen stattfand, waren die Bietigheimer mit dabei.

Heute trainieren auf dem grünen Rasen die Agilitysportler neben den Gebrauchshundeausbildern. 
An Hunderassen ist vom Schäferhund über den Dackel bis hin zum Mischlingshund alles vertreten und gerne gesehen.